55. Landesparteitag der FDP Sachsen

Die Jungliberale Aktion ist eine wichtige Triebkraft des sächsischen Liberalismus. Um dieser Funktion Ausdruck zu verleihen, haben wir mit einer starken Delegation aus Dresden und Ostsachsen am 55. Landesparteitag der FDP Sachsen in Döbeln teilgenommen.

“Die Jungliberale Aktion ist eine politische Kraft innerhalb des liberalen Spektrums, mit der man rechnen muss. Wir vertreten mit einem signifikanten Teil der Parteitagsdelegierten einen gewissen Geltungsanspruch und bringen uns aktiv und konstruktiv in die Prozesse der sächsischen Freidemokraten ein, nehmen aber auch eine Kontrollfunktion wahr und treiben die Mutterpartei an, wo es nötig ist”, bekräftigt unser Kreisvorsitzender Carl Gruner.

In einem Redebeitrag vor den Delegierten warb Gruner für eine politische Programmatik, die der Vielfalt des Freistaates gerecht wird. Man müsse aufhören, Themen aus verschiedenen Lebensbereichen gegeneinander auszuspielen. “Einem liberalen Politikverständnis zu folgen bedeutet, dass man guten Gewissens zugleich für einen starken Mittelstand und die Legalisierung von Cannabis kämpfen kann. Beides schließt sich nicht aus, sondern gehört nach unserem Verständnis zum selben Freiheitsbegriff”, so Gruner.

Der Parteitag beschäftigte sich außerdem mit der Forderung der Dresdner Jungliberalen nach einer stärkeren Sichtbarkeit der sorbischen Minderheit im Freistaat. Der entsprechende Antrag wird künftig im Landesfachausschuss für Kultur behandelt.

Kampagne: Wer ist JuliA?!

Wer ist JuliA? Mit dieser Frage mussten sich die Dresdnerinnen und Dresdner Mitte Oktober 2022 auseinandersetzen, denn im Rahmen einer umfangreichen Sichtbarkeitskampagne plakatierten wir den Slogan an rund 200 Standorten in der Landeshauptstadt. Ziel der Kampagne war es, die Jungliberale Aktion Dresden unübersehbar im Stadtbild zu verankern und junge Menschen auf uns aufmerksam zu machen. Ein auf den Plakaten angebrachter QR-Code führte dazu auf eine eigens programmierte Kampagnenwebsite (https://wirsindjulia.de/).

“Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen unserer Kampagne”, erklärt der Kreisvorsitzende Carl Gruner. “Die Zugriffszahlen unserer Website zeigen, dass wir von mehreren Tausend Menschen wahrgenommen wurden. Jungliberale Politik ist aus Dresden nicht mehr wegzudenken – gelb, magenta, Teamgeist und eine deutliche Note kreativer Aktivität sind unser Wiedererkennungswert. Die Dresdnerinnen und Dresdner können sich darauf einstellen, ihm häufiger zu begegnen”, so Gruner.

Wir sind jung. Wir sind politisch. Wir sind aktiv. Wir sind Lifestyle.
Wir sagen der Vorstellung von vertrockneter Politik den Kampf an und geben dir und deinen Ideen eine Stimme. Bei uns kannst du dich ausprobieren und lernst politisches Engagement von der besten Seite kennen.
Unsere Vision: eine lebhafte, tolerante Demokratie, die ermöglicht, statt zu bevormunden.
Unsere Prämisse: nur so viel Staat, wie nötig – so viel Freiheit wie möglich.

Wir sind JuliA.

Haltung Zeigen am TDE2022

Um öffentliche Plätze nicht widerstandslos dem Rechtsextremismus zu überlassen, haben wir erneut die Initiative Haltung Zeigen unterstützt und uns gegen den Missbrauch des Tags der Deutschen Einheit durch antidemokratische Kräfte gestellt. Auf der Waldschlösschenbrücke nahmen wir an einer Gegendemonstration teil und zeigten Flagge für die Freiheitlich Demokratische Grundordnung. In einer Rede vor den versammelten Demokraten betonte unser Kreisvorsitzender Carl Gruner:

“Rechtsextremismus mündet in letzter Konsequenz immer in Tod und Zerstörung – überlassen wir ihm nicht unsere Straßen, Plätze und Parlamente, mobilisieren wir all jene, die auf dem Boden der Freiheitlich Demokratischen Grundordnung stehen! Die Faschisten glauben, sie hätten hier in Sachsen leichtes Spiel. Zeigen wir ihnen, dass sie falsch liegen – machen wir deutlich, wie wehrhaft Demokratie sein kann und muss.”

Deutliche Kritik übte Gruner an rechtsradikalen Parteien, wie der AfD:

“Die sogenannte Alternative für Deutschland macht demokratische Institutionen gezielt verächtlich und befeuert rechte Gewaltfantasien. Sie pflastert dem Rechtsextremismus den Weg in die Parlamente. Die AfD trägt eine Mitverantwortung für jede rechtsextreme Gewalttat, die in Deutschland verübt wird.

Herbstparteitag der FDP Dresden

Kritik aus dem Jugendverband und eine fruchtbare Antragsdebatte gab es zum Kreisparteitag der FDP Dresden. In der Aussprache warf unser Kreisvorsitzender Carl Gruner der Dresdner Mutterpartei fehlende Einigkeit in der Debatte um die Besetzung der Bürgermeister in der Landeshauptstadt vor:

“Die öffentlich geführte Debatte und insbesondere das Auftreten von FDP-Politikern in der Presse erinnern unheilvoll an die Lagermentalität von 2019. Die Jungliberale Aktion hat kein Interesse an Grabenkämpfen – wir wollen gestalten und wir erwarten von der FDP, dass sie Brücken schlägt und im Hinblick auf die bevorstehende Kommunalwahl eng zusammenarbeitet. Gerne reichen wir dafür unterstützend die Hand”, erklärte Gruner.

Erfreulich war hingegen die starke Positionierung des Parteitags zur Unterstützung der Ukraine: “Wir stehen auch in Zukunft an der Seite der ukrainischen Gemeinschaft und unterstützen so gut wir können”, so Gruner.
Der Kreisparteitag beschloss mit großer Mehrheit Anträge, die unter anderem ein Ukrainisches Kulturzentrum in Dresden fordern.

Last but not least konnten wir eine fruchtbare Antragsdebatte erleben, die den Verband bereicherte, wenngleich unsere Vorschläge leider keine Mehrheit fanden.

72. Landeskongress der JuliA Sachsen

Wir freuen uns über eine starke Dresdner Beteiligung im neuen Landesvorstand und wünschen den Gewählten alles Gute.

Politik unter dem wachsamen Blick von Karl Marx? Gibt’s nur in Chemnitz! Dorthin hat es uns zum 72. Landeskongress der JuliA Sachsen verschlagen. Mit einem starken Team aus Dresdner Kandidaten und vielen politischen Ideen im Gepäck haben wir die zwei Kongresstage produktiv bereichert. Es gelang uns unter anderem Anträge zur nuklearen Sicherheit, dem Ausbau von Speichertechnologie, liberaler Steuerpolitik und der Sichtbarkeit der sorbischen Minderheit im Freistaat in der Beschlusslage des Landesverbands verankern.

CSD Dresden 2022

Dresdens buntester Tag im Jahr und wir mittendrin! 🏳️‍🌈 Gemeinsam mit der FDP Dresden haben wir mit einem eigenen Truck am diesjährigen CSD teilgenommen – die Stimmung war überwältigend. Zusammen mit Tausenden Jugendlichen aus Dresden und Umgebung sind wir auf die Straße gegangen weil:

  • es nicht sein darf, dass eine lesbische Mutter nicht ab der Geburt anerkannt wird. 👩‍👩‍👧
  • es nicht so bleiben darf, dass homo- und bisexuelle Männer bei der Blutspende diskriminiert werden. 🩸
  • die Stigmatisierung von Menschen mit HIV an öffentlichen Stellen und in der Gesellschaft ein Ende haben muss.
  • wir für eine offene, bunte und vielfältige Gesellschaft kämpfen. 💛

Ein besonderer Dank gilt unseren Mitgliedern Thomas Gebhardt und Sebastian Mitte, die unsere Teilnahme am CSD in wochenlanger Vorarbeit ermöglicht haben! 🙌

JuliA Dresden unterstützt Brandbekämpfer

Auch Einsatzkräfte brauchen Hilfe!

Mit einer spontanen Hilfsaktion sind wir einem Spendenaufruf der Einsatzkräfte, die unermüdlich den Brand in der Sächsischen Schweiz bekämpfen, gefolgt. Dank des schnellen und großzügigen Einsatzes unserer Mitglieder sowie von Liberalen aus und um Dresden, konnten wir innerhalb kürzester Zeit reagieren und eine Warenladung an Verpflegung und Getränken nach Bad Schandau verbringen – die Freude vor Ort war groß.
Wir danken allen ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr und Co!

Die Lage ist längst nicht entschärft. Die Löschhelikopter fliegen im Minutentakt, Bodenfeuer können ständig ausbrechen.
„In dieser Situation gegen Brandschutzmaßnahmen zu schießen, wie es die Stadtratsfraktion der FDP in Dresden vergangene Woche tat, ist unverantwortlich und ein Schlag ins Gesicht der Einsatzkräfte, die vor Ort gegen die Flammen kämpfen“, erklärt unser Kreisvorsitzender Carl Gruner. „Denn jeder Brand in Dresden zieht dringend benötigte Einsatzkräfte aus den Katastrophengebieten ab. Wir erwarten Solidarität mit dem Umland von der Dresdner Mutterpartei.“

Vorstandswahl

Wir haben einen neuen Vorstand!

Ein ereignisreicher Kreiskongress liegt hinter uns, tonnenweise Ideen und Projekte sind direkt voraus. Wir haben gestern nicht nur einen neuen Kreisvorstand gewählt, sondern auch unsere Beschlusslage um spannende Sachanträge erweitert. 💪

Das Team um unseren alten und neuen Kreisvorsitzenden Carl Gruner besteht aus Mike Fröhlich (Stellv. Organisation), Ferdinand Rath (Stellv. Programmatik), Till Bunzel (Stellv. Öffentlichkeitsarbeit) und Moritz weber (Schatzmeister). Komplettiert wird der neue Kreisvorstand von den Beisitzern Nora Hohlfeld, Theresa Uhlig, Eddie Friedrich und Franz Wirth.

„Wir freuen uns auf das kommende Amtsjahr und wollen jedem von euch den Raum und die Möglichkeit geben, seine Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Unsere Vision ist ein starker, in der Öffentlichkeit stehender Verband – ein Politlabor, in dem ihr euch ausprobieren und das politische Handwerk erlernen könnt“, erklärt unser Kreisvorsitzender.

Packen wir es an! 💛

Der neue Vorstand v.l.n.r. Theresa, Franz, Nora, Moritz, Mike, Carl, Till und Ferdinand

Ukraine Demos

JuliA Dresden immer vor Ort!

Wir haben in den letzten Wochen an mehreren Solidaritätskundgebungen für Frieden und Selbstbestimmung der Ukraine teilgenommen und so unserer Unterstützung für die Ukraine und unserer Verurteilung des Einmarsches russischer Truppen Ausdruck verliehen. Dazu erklärt unser Kreisvorsitzende Carl Gruner:

„Bereits zum dritten Mal in dieser Woche haben wir uns mit den Bürger:innen der Ukraine solidarisiert und uns zu ihrem Recht auf ein Leben in Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung bekannt. Wir unterstützen ungebrochen das Streben der Ukraine nach einem Ende der Kämpfe und verurteilen den russischen Angriffskrieg.

Präsident Putin bricht mit dem Einmarsch von Truppen in die Ostukraine nicht nur Völkerrecht – sein Handeln kommt einer Kriegserklärung gleich. Diese offene Aggression lässt alle Alarmglocken schrillen. Die naive Appeasement-Politik der letzten Wochen ist gescheitert, wir erwarten eine konsequente, abgestimmte Reaktion in Richtung Moskau. Insbesondere Ministerpräsident Kretschmer muss deutlich machen, dass ein Imperialist, wie Putin, kein Partner für den Freistaat Sachsen sein kann.

Wir begrüßen die Lieferung von Waffen an das ukrainische Militär und harte Sanktionen gegenüber Russland. Jetzt gilt es einerseits die Verteidigung der Ukraine mit robusten Mitteln zu unterstützen und andererseits humanitäre Hilfe für diejenigen zu leisten, die vor der russischen Aggression gen Westen fliehen. Dresden kann hier als Zentrum des südlichen Ostdeutschlands eine wichtige Rolle bei der Unterbringung und Verteilung von Flüchtenden spielen. Wir fordern die Stadt Dresden auf, umgehend zu prüfen inwiefern Hilfsgüter, medizinische Versorgung, Unterkünfte oder Alltagshilfen, wie Zugang zum Internet und die kostenfreie Nutzung des ÖPNV, alsbald zur Verfügung gestellt werden können.“

Haltung Zeigen

JuliA Dresden unterstützt Initiative Haltung Zeigen

Gemeinsam mit der liberalen Hochschulgruppe haben wir nahezu jede Kundgebung der Initiative Haltung Zeigen besucht. Mit einer Kranzniederlegung auf dem Neumarkt gedachten wir der Opfer der Coronapandemie, auf Versammlungen in ganz Dresden und Radeberg haben wir uns für die Impfung als wichtigsten Ausweg aus der Pandemie und für eine respektvolle Debattenkultur angesichts der Radikalisierung der sogenannten Querdenker-Bewegung eingesetzt.
“Rechtsextreme Kräfte sind in Sachsen auf dem Vormarsch: neben dem institutionellen Arm der neuen Rechten, der sich in Parteien wie der AfD oder den Freien Sachsen organisiert, mobilisieren Rechtsradikale große Teile der Bevölkerung, indem sie die Gesundheitsdebatte missbrauchen, um unsere Demokratie zu destabilisieren”, erklärt unser Kreisvorsitzender Carl Gruner. “Eine starke Zivilgesellschaft ist eine wichtige Stütze für eine resiliente Demokratie. Uns war es wichtig, den Erfahrungen von Akteuren aus dem Gesundheitssystem zu lauschen und ein Zeichen der Solidarität zu setzen, für Vernunft und für eine gesellschaftliche Debatte, die hart in der Sache, aber respektvoll im Ton”, so Gruner.