Jungliberale Aktion für bürgerfreundliche und preiswerte Alternative bei der Ansiedlung des Verwaltungsrathauses

Die Jungliberale Aktion Dresden spricht sich zur heute im Stadtrat diskutierten Ansiedlung des Verwaltungsrathauses für die Nutzung der Lingnerstadt aus. Die ehemaligen Robotrongebäude bieten sich hervorragend an, um das Technische Rathaus bzw. Bürgerrathaus darin anzusiedeln. Aufgrund eines neuerlichen Vorstoßes der CDU wurde wieder das Wiener Loch als mögliches Verwaltungszentrum ins Spiel gebracht, welches nun in einer Hau-Ruck-Aktion durch den Stadtrat gepeitscht werden soll.

Dazu erklärt Philipp Junghähnel, Vorsitzender der Jungliberalen Aktion Dresden: „Erneut zeigt sich die CDU als Kehrtwende-Partei, die sich nicht an ihre eigenen Beschlüsse hält. Bereits im Mai diesen Jahres gab es im Stadtrat eine einstimmige Abstimmung gegen den Neubau eines Verwaltungszentrums, auch die CDU hat hier geschlossen abgestimmt. Die neuerliche Kehrtwende-Politik der CDU ist nicht mehr zu verstehen und kann auch nicht mehr ernst genommen werden. Mit den Grünen ist auch schon die erste Fraktion im Stadtrat wie eine Fliege gefallen. Wir fordern unsere Mutterpartei, die FDP, auf, bei ihrer Position standhaft zu bleiben und für die preiswerte Alternative des Einzuges in das Robotron-Gebäude zu stimmen.


Denn der teure Neubau eines Verwaltungszentrums im Wiener Loch hätte dramatisch hohe Kosten für die Stadt zur Folge. Auf 85 Millionen Euro wird der Neubau eines Verwaltungszentrums an dieser Stelle geschätzt. Dieses Geld kann sich die Stadt in den nächsten Jahren nicht so einfach aus dem Kreuz leiern und muss von Schulneubauten und Kitasanierungen weggenommen werden. Das bedeutet aber, dass Investitionen in die Zukunft der Stadt nicht getätigt werden können. Dazu kommt, dass beim Wiener Loch keine Investoren bereit stehen und der Stadtrat bei diesem Ansinnen wieder nur über eine vage Vision abstimmt. Mit den Robotron-Gebäuden in der Lingnerstadt gibt es dagegen eine konkrete Alternative, die deutlich preiswerter und in kürzester Zeit saniert ist. Von daher gibt es für die Jungliberale Aktion nur eine Losung: Einzug des Bürgerrathauses in die Robotron-Gebäude und damit Sicherheit der Bildungsinvestitionen in den kommenden Jahren.

Das ungenutze Robotron-Gebäude ist ideal, da es sich im Stadtzentrum befindet und zeit- und kostensparend zum neuen Verwaltungszentrum Dresdens umgebaut werden kann. Das Geld für einen repräsentativen Neubau ist in Schulen, Kindergärten und Straßen besser angelegt. Des Weiteren muss das Verwaltungsrathaus nicht schön und repräsentativ sondern vor allem zweckmäßig sein. Den langen Diskussionen müssen endlich Taten folgen. Statt unrealistische Vorschläge zu unterbreiten, sollte schnellstmöglich mit dem Umbau des Robotron-Gebäudes begonnen werden.

CDU und Grüne setzen die falschen Prioritäten. Die CDU sollte an die wichtigeren Belange der Stadt denken und ihr unverhältnismäßig teures Vorhaben in den Papierkorb werfen – oder besser noch ins Wiener Loch, wo es hoffentlich niemand wieder findet.“, so der Kreisvorsitzende der Jungliberalen Aktion Dresden, Philipp Junghähnel, abschließend.