Fluchtweg aus maßlosen Bau-Regularien schaffen

Symbolbild mit Bauplan und Stift

(Dresden/29.01.2017) Mit großen Bedenken verfolgt die JuliA Dresden die aktuellen Entwicklungen für Bauvorhaben in Dresden. Zuletzt wurde von der Stadt überraschend in Aussicht gestellt, dass ein zweites Treppenhaus in Mietshäuser einzubauen ist.
„Diese weiteren Regularien machen uns allen das Leben schwerer. Für Bewohner wird die Miete teurer, die Investoren bauen dann lieber in anderen Städten, die nicht auf anlasslose Auflagen setzen. Wir sind gespannt, ob man in WOBA-Gebäude auch ein zweites Treppenhaus bauen will – und wie man dann noch bei den anvisierten Mietpreisen bleiben will.“, meint Sven Künzel, Vorsitzender der Dresdner Jungliberalen.
„Natürlich geht es der Stadt um Sicherheit, ab einem gewissen Punkt – und dieser Punkt ist überschritten – ist das Ganze aber einfach nur vermessen. Dieser Zirkus, der veranstaltet wird, ist nicht durch Gesetze gefordert, sondern durch eine Protkollnotiz begründet. Als ob es nicht schon schwer genug wäre, in Dresden etwas zu erschaffen – man denke nur an das Elbviertel oder den Globus. Chancen für Dresden, die undankbar in der Schwebe gelassen werden.“
Die Protokollnotiz des Innenministeriums indes scheint einen fest installierten, zweiten Rettungsweg nur dann zu fordern, wenn dieser durch die Feuerwehr im Brandfall nicht gestellt werden kann.